Schwimm-Biotope

 

„Wasser hat viele Gesichter, als sprudelnde Quelle oder Bachlauf, als kleiner Tümpel oder großzügiger Teich bereichert er jeden Garten.“

 

Mit Wasser schaffen Sie einen interessanten Lebensraum in Ihrem Garten, der zum Genießen und Beobachten einlädt.

 

Worauf es uns ankommt

 

  • Fachmännische Planung
  • Beratung und Begleitung für behördliche Bewilligungsverfahren
  • Qualität der Baumaterialien wie Folie, Füllmaterial etc. und technischer Hilfsmittel
  • Individuelle Gestaltung und Bepflanzung

 

 

Der Schwimmteich als Alternative zum Swimmingpool

Ein Schwimmteich ist ein ökologisches System, welches bei richtiger Pflege, ohne Chemikalien und Technik zur Wasserreinhaltung auskommen soll. Dafür ist eine gewisse Größe erforderlich. Je größer der Teich, desto langsamer erwärmt sich das Wasser, desto stabiler ist die Wasserqualität. Der Schwimmteich wird untergliedert in eine pflanzenfreie Schwimmzone und  in eine etwa gleich große Vegetations- und Regenerationszone.

 

Die Wasserreinigung erfolgt durch ein Zusammenspiel von Mikroorganismen, Kleinlebewesen und Wasserpflanzen. Durch den Einsatz technischer Geräte kann sie zusätzlich verbessert werden.(z.B.: tierschonender Oberflächenskimmer)

 

Die Wasserreinigung

Ideal ist die Selbstverwaltung des Teiches, also ein funktionierendes Ökosystem. Je vielfältiger die Teichgestaltung, desto mehr Nischen und Lebensräume für unterschiedliche Bewohner können geschaffen werden. Am Vorkommen diverser Urtierchen, welche wichtige Funktionen im Nährstoffkreislauf eines Teiches innehaben, wird die Qualität des Wassers bestimmt. Nach und nach erscheinen neue Bewohner, die sofern die Nahrungsquellen vorhanden sind, den Teich besiedeln und somit stellt sich das ökologische Gleichgewicht nach einer gewissen Zeit ein.

  • Algen

Algen vermehren sich an warmen Tagen besonders rasch. Ist das biologische Gleichgewicht des Teiches gestört, erkennt man dies am massenhaften Auftreten von Algen. Eine Eindämmung kann durch die richtige Bepflanzung der Uferzonen und das Einsetzen von Unterwasserpflanzen erfolgen.

Eine Zunahme der Algen im Frühjahr und Herbst ist normal, da die natürlichen Fressfeinde fehlen.

  • Schlamm

Alle zwei bis fünf Jahre sollte der Schlamm am Teichboden entfernt werden, da er durch Fäulnisvorgänge Nitrite freisetzt.

 

Die Gelsenplage – ein Vorurteil

Ein Teich ist keine Gelsenplage, da genügend Fressfeinde vorhanden sind, die die Gelsenlarven auf ein natürliches Maß reduzieren.

 

Die Zuwanderer

 

Je nach Größe und Gestaltung des Biotopes siedeln sich Frösche, Unken, Molche und Kröten und gelegentlich auch die  Ringelnatter an.

 

Der Fischteich

Goldfische und andere Zierfische vermehren sich rasant. Sie ernähren sich von Kleinstlebewesen, die zur Reinhaltung des Wassers beitragen. Dies kann zu einer vermehrten Algenbildung führen.

Bewährte heimische Fischarten sind der Bitterling, Stichling und Moderlieschen.

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